Demenz und Lebensfreude
Die Überschrift fordert zu Gedanken, Fragen und Widersprüchen auf.
Im Diakonieausschuss und bei anderweitigen Gesprächen sind in unserer Gemeinde immer wieder 2 Aspekte aufgetaucht:
1. Es gibt Präventionsmöglichkeiten und vielfältige Hilfen im Umgang mit dieser sehr belastenden Erkrankung, die zu wenig bekannt sind.
2. Gerade für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig, mit kurzen Wegen an gut erreichbaren Orten eine Anlaufstelle zu haben.
Deshalb möchten wir Betroffenen und Angehörigen etwas anbieten. Für eine professionelle Zusammenarbeit freuen wir uns, dass wir Claudia Hoffmann gewinnen konnten. Sie ist die neu berufene Demenzkoordinatorin des Kreises Ahrweiler, die uns in Person, mit weiteren Fachkräften und besonderem Material, z.B. „Erinnerungspoesie“ unterstützt.
Im Evangelischen Gemeindehaus am Yachthafen in Oberwinter wird es dazu zwei Veranstaltungen geben:
Am Mittwoch, dem 28. Oktober um 16:00 Uhr, liegt der Schwerpunkt auf Prävention bzw. einer Lebensführung, die der Krankheit mit entsprechender Ernährung, Bewegung, Interesse an Neuem und guten Umgangsformen entgegenwirkt.
Am Dienstag, dem 17. November um 18:00 Uhr, liegt die Aufmerksamkeit mehr auf medizinisch-therapeutischer, institutioneller und pflegender Hilfen.
Es können sicher einige Ihrer Fragen und Erfahrungen aufgegriffen werden. Als Evangelische Hoffnungsgemeinde Rhein-Ahr möchten wir gemeinsam mit den professionellen Vertretern des Kreises einen Rahmen schaffen, in dem Vertrauen, Achtung und Kompetenz zu glücklichen Momenten, Zuversicht und Alltagserleichterung verhelfen. Aber auch Kummer, Trauer und Angst sollen nicht versteckt werden. Wer weiß, vielleicht findet sich eine angeleitete Gruppe zusammen, die sich im Anschluss weiterhin trifft, und sich in Freud und Leid gemeinsam geborgen fühlt.



